2008-10-22 Herren1

Formstand des H1 noch ungenügend?

 

Zum Saisonauftakt spielten wir auswärts gegen den Stadtturnverein Bern, den letztjährigen Drittplatzierten. Von Beginn an versuchten beide Mannschaften, mit harten Angriffen zum Erfolg zu kommen. Der STB erwischte jedoch den besseren Start und konnte schnell mit 6 Punkten in Führung gehen. Der Block des STB arbeitete ausgezeichnet und die Annahmen und Verteidigungen wurden sehr präzise gespielt. Uns blieb auch bei längeren Ballwechsel meist das Nachsehen. Der STB konnte den frühen Vorsprung komfortabel verwalten und den ersten Satz mit 25:19 gewinnen.

Für den zweiten Satz nahmen wir uns vor, die Angriffe variabler zu gestalten. Allerdings stand der STB auch in der hinteren Verteidigung sehr gut und liess sich durch platzierte Bälle und Finten kaum bezwingen. Wie bereits im ersten Satz waren wir schnell mit 6 Punkten in Rückstand. Und wieder machte der Gegner so gut wie keine Eigenfehler und brachte den Vorsprung sicher zum 25:17 Satzgewinn ins Trockene.

Zu Beginn des dritten Satzes wiederholten sich die Ereignisse: Der STB konnte früh mit 7 Punkten in Führung gehen. Mit der 2:0 Satzführung im Rücken erlaubte man es sich zudem, den Leistungsträgern eine Pause zu gewähren und die Ersatzspieler zum Einsatz zu bringen. Das Niveau flachte im Verlauf des Satzes spürbar ab und der STB erlaubte sich mehr und mehr Eigenfehler. Wir nutzen die Gunst der Stunde, um den eingefahrenen Rückstand Punkt für Punkt aufzuholen und zwischenzeitlich sogar mit 20:19 in Führung zu gehen. Der STB hatte allerdings nicht gross Lust auf einen vierten Satz und wechselte für die entscheidende Phase die Startspieler wieder ein. Und tatsächlich gelang es der Top-Formation des STB, am Ende auch den dritten Satz mit 25:23 zu gewinnen.

Wir haben unser erstes Meisterschaftsspiel gegen eine Mannschaft verloren, die sich über weite Strecken des Matches kaum Eigenfehler erlaubte, mit starkem Block- und Verteidigungsspiel viele unserer Angriffe entschärfen konnte, mit druckvollen Angriffen konstant punktete und darüber hinaus über Spieler verfügte, die mit ihrer individuellen Klasse das Spiel in den entscheidenden Augenblicken an sich reissen konnten.

Es gab zwischendurch immer auch wieder gute Phasen von uns, aber insgesamt müssen die Annahmen präziser, das Blockspiel und die Verteidigung besser und die Angriffe durchschlagskräftiger werden, um gegen die Top-Teams der zweiten Liga bestehen zu können.

Martin M.

ST Bern : volley muri bern 3:0 (25:19, 25:17, 25:23)

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