Abnützungskampf

Nach einem intensiven Wochenende mit Meisterschafts- und Cup-Spiel ging es am Donnerstag für das Damen 1 gleich weiter mit dem Derby gegen das Team vom VBC Bern, das sich mit nur einem Punkt Rückstand hinter Muri auf dem dritten Zwischenrang positioniert hat.

Obwohl die Spielerinnen von Muri top motiviert waren den zweiten Tabellenrang zu verteidigen und den Vorsprung um einige Punkte zu vergrössern, wollte der Start in das Spiel nicht so richtig gelingen. So hinkte das Team bald einem Rückstand von vier bis fünf Punkten hinterher. Zu viele Ungenauigkeiten und einige Abspracheprobleme verhinderten einen sauberen Aufbau, was ein druckvolles Spiel verunmöglichte. Erst am Ende des ersten Satzes konnte sich das Team fangen und einige Punkte in Serie verbuchen. Für eine Wende war es aber zu spät und so ging der erste Satz mit 23:25 an VBC Bern. Motiviert durch die Aufholjagd startete das Damen 1 in den zweiten Satz und trumpfte von Beginn an mit druckvollen Anspielen und Angriffen. Bald stand es 9:1 für volley muri bern und der Satzgewinn konnte mit 25:14 gesichert werden. Auch im dritten Satz konnte das Team aus Muri sein Spiel gut durchziehen und beendete den Satz mit 25:15.
Weit gefehlt wer nun denkt, dass auch der vierte Satz nach Schema X verlaufen würde. VBC Bern servierte von Anfang an druckvoll, was die murische Annahme vor Probleme stellte. Durch die schwächelnde Annahme verunsichert, gelang es dem ganzen Team nicht mehr sich durchzusetzen. Es halfen weder Time-Outs, noch Auswechslungen um Muri wieder auf Kurs zu bringen. So musste der Match im Tie-Break entschieden werden. Muri startete, die Baisse im vierten Satz noch nicht ganz verkraftet, schwach in diesen Entscheidungssatz. Bald war VBC Bern mit 5:1 in Führung. Bis zum Seitenwechsel beim Stand von 8:4 für VBC Bern konnte Muri den Rückstand nicht aufholen. Dann kam Pämi an den Service… und plötzlich war Muri 13:8 in Führung. Mit dem druckvollen Service konnte der Lauf von VBC Bern gebrochen werden und Muri kämpfte nun wieder mit Herzblut um jeden Punkt. So endete das Derby im Bethlehemacker mit einem 15:9 zugunsten von volley muri bern, und der zweite Zwischenrang in der Tabelle konnte verteidigt werden.

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