[Herren 2, 2017-02-22, VBC Seftigen] Klatsche eingefahren

Eigentlich spielen wir ja gerne in der Seftiger Unihockey-Halle. Soweit sich der Schreibende erinnert, haben wir dort zwar noch nie gewonnen – aber der Gegner war immer gut und normalerweise spielen wir dann auch selber besser. Aber diesmal, nun, war der Unterschied zu deutlich.

Dort das Heimteam als Tabellenleader, solid und eingespielt, sehr agil und kaum einen Ball verloren geben. Ein Angreifer sticht aus der Masse heraus (jung, sprungkräftig und voller, sagen wir mal: Selbstvertrauen).
Hier der Tabellen-Vorletzte: Zum Teil auch jung und voller Tatendran, zum Teil, naja, nicht mehr so. Ein paar Akteure etwas angeschlagen/rekonvaleszent. Immerhin hatten wir eine 9-köpfige Truppe beisammen plus Coach und Physio (Karol :-)).

Unser Spielaufbau war durchs Band durchzogen: Unsere Services meist zu zahm, unsere Annahme sprunghaft; viel zu oft kam der Ball nicht sauber zum Angreifer, weil er irgendwann vorher zu nonchalent angefasst wurde. Wenn wir zu einem sauberen Angriff kamen, dann sah das oft ansprechend aus. Aber der Gegner kratzte wirklich viele Bälle und hatte weniger Probleme im Abschluss. Klar, es gab eben diesen einen sehr starken Angreifer, aber auch der hat nicht jeden Ball verwandelt (auch wenn er es versucht hat). Wie verhext war es aber, dass auch alle gegnerischen Angriffe, die vom Block oder Netz abprallten, meist unbehelligt auf unserem Boden landeten. Überhaupt war unsere Feldverteidigung (und auch die Angriffsunterstützung) sprichwörtlich löchrig wie ein Emmentaler. [Vor allem auf Position I und II, seufz.

Highlights für uns:

  • Wie wir uns im ersten Satz wieder herangekämpft haben nach 22:14.
  • Angriffe auf allen Positionen (jeder hatte mal einen richtig guten Ball!) – geblieben ist mir vor allem Tinus gelungener Punkt (ungefähr seine erste Ballberührung).
  • Mein Rettungsball mit dem Fuss (Rücken zum Netz :-).
  • Und natürlich das erste Drittel des dritten Satzes: 2:8 lagen wir da in Front – Daniel hatte zwischenzeitlich die Lufthoheit an sich gerissen!
    [Dumm nur, dass danach ein 8:8 folgte, und Seftigen bald darauf wieder standesgemäss mit 18:12 in Front lag.]

Punkte mussten wir an diesem Tag nicht gewinnen; aber fürs Selbstvertrauen hätten wir was tun können. Zum abschliessenden „Match der roten Laterne“ gegen Oberdiessbach müssen wir anders auftreten, soviel ist mal sicher!

VBC Seftigen – volley muri bern 3:0 (22, 16, 19).
vmb H2: Christian, Adrian, Elmedin, Dani, Dänu, Robert, Andrea (Libero); Martin, Daniel.
fürs Herren 2: Robert

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